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10 ungewöhnliche Tipps für Haut und Haare

Dieser Artikel bietet 10 ungewöhnliche Tipps für Haut und Haare. Wer Lust auf was Neues hat, sollte sich das nicht entgehen lassen! Hier ist schonmal das Inhaltsverzeichnis. Klickt auf die Anker, um dorthin zu springen. Viel Spaß!

    1. Wirklich »nur« Schuppen?
    2. Öl gegen fettige Haut
    3. Wundermittel Bambus
    4. Kussmünder
    5. Mehr als nur heiße Luft: Schröpfen
    6. Übungen für die Füße
    7. Warum Steicheln so guttut
    8. Fältchen bekämpfen
    9. Gepflegte Tönung
    10. Für straffe Beine und den Bauch

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Wirklich »nur« Schuppen?

Wenn es beständig weiß auf den Pulli rieselt, ist das zwar peinlich, aber lediglich ein kosmetisches Problem – glauben viele Betroffene.

Und wundern sich, dass sie es mit üblichen Anti-Schuppen-Shampoos nicht in den Griff bekommen. Dabei haben Schuppen oft tiefere Ursachen als bloß trockene Kopfhaut:

In vielen Fällen ist der Pilz Pityrosporum ovale schuld.

Schuppengeplagte sollten daher zu Mitteln mit dem Wirkstoff Ketoconazol greifen. Er beseitigt den Pilz bei rund 85 Prozent der Betroffenen, zeigen Studien. Pityrosporum ovale siedelt sich am liebsten in Hautregionen mit vielen Talgdrüsen an, also unter anderem auf der behaarten Kopfhaut. Normalerweise hält das Immunsystem die überall vorkommenden Pilzsporen in Schach, bei anfälligen Menschen aber lösen sie oft ein Ekzem aus. Bereits normale Schuppen können ein Zeichen für den Pilzbefall sein; weitere Symptome sind Juckreiz und Rötungen.

Unbehandelt kann das Ekzem im Extremfall zu Haarausfall führen.

Anti-Schuppen-Shampoos mit Ketoconazol sind in Apotheken frei verkäuflich.

Öl gegen fettige Haut

Öl auf übereifrige Talgdrüsen zu geben scheint paradox. Doch einige Pflanzenöle helfen sehr gut gegen Pickel und Mitesser.

Fett gegen Fett einsetzen – für die anthroposophische Hautpflege ist das der richtige Weg. Es geht darum, die ausgleichenden Eigenkräfte des Organismus zu aktivieren. Deshalb empfehlen wir auch für fettige Haut Gesichtsöl, weil es langfristig die Talgproduktion zu normalisieren hilft. Die Idee ist folgende: Wenn die Haut von außen Fett bekommt, verringert sie die Überproduktion des eigenen. Auch die konventionelle Kosmetik setzt auf Pflanzenöle gegen Pickel. Allerdings setzt man hier eher auf die antibakterielle Wirkung ätherischer Öle (etwa von Teebaum), die eitrigen Entzündungen den Zündstoff nehmen.

Weiterer Effekt: Die Öle können positiven Einfluss auf den Säureschutzmantel der Haut haben.

TIPP: In Apotheken und Drogerien gibt es naturreines Jojobaöl, das wegen seiner speziellen, nicht fettenden Beschaffenheit als Joker gegen Probleme mit unreiner Haut gilt. Es kann gleichzeitig für Reinigung, Haut- und Haarpflege benutzt werden.

Wundermittel Bambus – Das Grün fürs Haar.

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Dieses Grün hat es in sich: Bambus wächst rasant auf bis zu 40 Meter Höhe, seine zarten Sprossen kann man essen, die weichen Fasern stecken in Textilien, und sein Holz eignet sich als Baumaterial, da es gleichzeitig flexibel und robust ist. Auch für die Pflege unserer Haare wurde die Pflanze nun entdeckt. Denn die wünschen wir uns ja ebenfalls widerstandsfähig und doch geschmeidig. Garnier und Schwarzkopf setzen bei ihren neuen Linien auf die kräftigende Essenzen des Wundergewächses .

Kussmünder

Damit unsere Münder immer verführerisch und gesund aussehen, haben wir die wichtigsten Fragen zum Thema von Experten beantworten lassen.

Was ist so besonders an der Lippenhaut?

Die Lippenhaut ist eine Übergangshaut zur Mundschleimhaut, ihr fehlt die oberfl ächliche Hornschicht, die wir an der übrigen Haut haben. Deshalb sieht man die Gefäße unter der Haut durchschimmern, die Lippe ist rot, wenn uns warm ist, und bläulich, wenn sich die Gefäße bei Kälte eng stellen. Außerdem hat die Lippenhaut keine Talgdrüsen, das heißt, sie kann nicht von innen heraus gefettet werden, wie es überall sonst an der Haut der Fall ist. (Dr. Madeleine Schunter, Dermatologin)

Wenn meine Freundin meinen Lippenstift benutzt, ist das unhygienisch?

Allerdings, denn es gibt Erreger, die sich so übertragen lassen – Herpesviren zum Beispiel. Wenn man einen Lippenstift austauschen möchte, sollte man einmal mit einem Papiertuch über die Oberfl äche wischen: Das beseitigt die meisten Erreger. Die Farbe mit dem Pinsel aufzutragen, bringt nur etwas, wenn der Pinsel zwischendurch sachgemäß gereinigt wird. (Dr. Gerlinde Wagner, Deutsches Hygienezertifikat)

Finden Männer rote Lippen wirklich toll?

Natürlich sind rote Lippen sexy. So wie kurze Röcke, hohe Schuhe und lange Fingernägel. Vorausgesetzt, die richtige Frau schmückt sich damit. (Stefan Schmortte, Chefredakteur des „Playboy“)

Wie lange kann ich einen Lippenstift aufbewahren?

Lippenstifte sind sehr lange haltbar. Sie enthalten in der Regel kein Wasser, und daher wachsen darauf auch keine Keime, die zum schnellen Verderb führen können.

Birgit Huber, IKW (Industrieverband Körperpflege und Waschmittel)

Mehr als nur heiße Luft: Schröpfen

Schröpfen halten viele für mittelalterlichen Hokuspokus. Doch die Heilmethode mildert Beschwerden wie das Karpaltunnelsyndrom.

Der Rücken der Patienten erinnert nach der Behandlung an einen Dominostein, es kann sogar Blut fließen. Aber trotz der Mühsal soll die Methode wirkungslos sein – Schröpfen steht in der klassischen Medizin nicht hoch im Kurs. Bei der uralten Heilmethode erzeugt die Luft in zuvor erwärmten Gläsern, die auf dem Rücken aufgesetzt werden, einen Unterdruck auf der Haut. Das soll muskuläre Verspannungen lösen, die Durchblutung verbessern und dadurch die Nerven entlasten.

Neue Studien stellen dem Verfahren jetzt ein gutes Zeugnis aus: In einer Studie der Berliner Charité mit 52 Patienten, die am Karpaltunnelsyndrom leiden, schnitt Schröpfen erfolgreich ab. Bei dem Syndrom sorgen ein eingeengter Nerv an der Handwurzel und Verspannungen im Schulterbereich für nächtliche Schmerzen, Taubheit und Kribbeln im Arm. In der Gruppe der Patienten, die geschröpft wurden, gingen die Beschwerden binnen sieben Tagen um 60 Prozent zurück; bei Kontrollpatienten, die mit Wärme behandelt wurden, nur um 23 Prozent.

In der Studie einer iranischen Universität brauchten Patienten mit Rückenschmerzen, die geschröpft worden waren, seltener Schmerzmittel und blieben zudem relativ beweglich. Trotz der neuen Studien verstummen die Kritiker nicht – auch weil beim „blutigen Schröpfen“, bei dem die Haut vor der Behandlung leicht angeritzt wird, ein gewisses Infektionsrisiko besteht. Doch für so manchen Patienten mit langwierigen Rückenschmerzen oder mit dem Karpaltunnelsyndrom (hier droht nicht selten eine Operation, wenn die konventionelle Behandlung erfolglos ist) kann Schröpfen eine Alternative sein.

So finden Sie Therapeuten

Ärzte, die das Schröpfen anwenden, nennt der Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin. Gesetzliche Kassen tragen die Kosten (ab circa 25 Euro pro Sitzung) für gewöhnlich nicht.

Übungen für die Füße

Jetzt ist die Zeit für Sandalen, Peeptoes, Flip-Flops. Mit unseren Experten-Tipps für die perfekte Pflege können sich Ihre Füße überall sehen lassen

Suchen Sie sich ein Plätzchen, wo Sie die Beine bequem anwinkeln und überschlagen können. Massieren Sie erst den rechten, dann den linken Fuß.

  • Linke Wade auf dem rechten Oberschenkel ablegen. Eine Hand auf den Fußrücken, die andere auf die Fußsohle legen. Mit beiden Händen gleichzeitig sanft von den Zehenspitzen zu den Knöcheln und wieder zurück streichen. 3-mal wiederholen, dann wechseln.
    Position wie oben.
  • Legen Sie die Daumen nebeneinander auf die Fußsohle an der Ferse. Kräftig in kleinen Spiralen Richtung Zehen reiben, dann mit leichtem Druck wieder zurückgleiten. 3-mal wiederholen, wechseln.
  • Den Fuß mit einer Hand stützen, jede Zehe massieren, mit kleinen Reibungen vom Gelenk zur Spitze.
  • Vorsichtig an jeder Zehe ziehen.

Die Haut zwischen den Zehen mit Zeigefinger und Daumen nehmen, etwas zusammendrücken und mit Druck vorsichtig in Richtung Fußspitze ziehen.

Warum Steicheln so guttut

Dass Kuscheln guttut, weiß jeder. Aber warum das so ist, haben schwedische Forscher der Uni Göteborg erst jetzt entdeckt:

Unsere Haut besitzt ein Netzwerk spezialisierter Nerven („CT-Nerven“), die auf langsame, gleitende Berührungen reagieren. Die Gruppe um Streichelspezialist Prof. Håkan Olausson fand zudem heraus, dass diese Nerven eine Verbindung zu dem Gehirnbereich haben, der für positive Gefühle zuständig ist. Deshalb kann liebevolle Berührung in Sekundenschnelle Tränen trocknen und Schmerzen lindern. CT-Nerven gibt es fast am ganzen Körper – außer in den Handinnenflächen und den Intimregionen.

Fältchen bekämpfen

»Ich bekomme Falten unter den Augen. Was kann ich tun, damit sie nicht so schnell tiefer werden?«

Sie sollten diese Zone mit Vitamin-A-haltigen Produkten behandeln. Ideal ist auch die dermatologisch zu verordnende Vitamin-A-Säure (Tretinoin), die die Zellteilung stimuliert.

Gepflegte Tönung

Die neuen Make-ups können mehr als nur abdecken: Sie spenden Feuchtigkeit, desinfizieren und binden freie Radikale.

Die Zeiten, in denen Make-up die Haut einfach nur zukleisterte und Poren verstopfte, sind vorbei. „Die meisten modernen Foundations sind ausgezeichnet verträglich“, sagt die Dermatologin Dr. Birgit Kunze. „Sie schützen vor schädlichen Witterungseinflüssen und bieten meist zusätzlichen Sonnenschutz.“ Vielen Beauty- Unternehmen scheint das nicht genug zu sein. So gibt es inzwischen Makeups, die pflegende Eigenschaften enthalten, die wir bisher nur von Cremes kannten. Bei den Marken Korres und Clinique zum Beispiel wird die Haut mit Antioxidantien wie Vitamin C gegen freie Radikale geschützt. Das mattierende Fluid von La Roche-Posay für Mischhaut nimmt der Haut den Fettglanz und wirkt mithilfe einer Kombination von Lipo-Hydroxysäure und Vitamin E regulierend auf die Talgproduktion, und Bisabolol hemmt Entzündungen. L’Oréal, Lierac sowie Dr. Pierre Ricaud setzen auf Hyaluronsäure, die trockener und reiferer Haut Feuchtigkeit spendet, und auf Collagen und Elastin, die Fältchen mindern und der Haut Spannkraft verleihen sollen. Dr. Kunze kennt noch einen weiteren Grund, warum Make-up gut für den Teint ist: „Weil man nichts verwischen will, fasst man sich weniger mit den Händen ins Gesicht, um rumzupulen.“

Für straffe Beine und den Bauch

Wir zeigen, wie Sie mit einem Gummiband gleich zwei große Muskelgruppen effektiv trainieren.

Ausgangsposition
Sie brauchen ein Thera-Band. Die gibt es im Handel in verschiedenen Stärken, am Anfang eignet sich ein grünes am besten. Stellen Sie sich mit beiden Füßen hüftbreit auf das Band. Das lange Ende halten Sie in der rechten Hand neben dem Körper fest.

So geht’s
Heben Sie das rechte Bein und schieben Sie es langsam zur Seite. Sie werden merken, wie Sie gegen den Widerstand des Bandes arbeiten müssen, um das Bein anzuheben. Halten Sie kurz inne (kleines Foto), senken Sie das Bein wieder langsam ab. Machen Sie pro Seite zehn Wiederholungen und zwei bis drei Sätze.

Tipps
Je höher der Widerstand, desto intensiver wird das Workout: Den Widerstand erhöhen Sie, indem Sie auf ein „schwereres“ Band wechseln (etwa das rote) und das lange Ende des Bandes so kurz wie möglich fassen.
Noch effektiver wird die Übung, wenn Sie die Beine nicht ganz schließen.
Die Hände ruhen auf den Hüfte
Häufige Fehler
Die Bewegung wird zu schnell ausgeführt: Dabei spürt man nicht viel. Wichtig ist es, vor allem auch die Phase zurück zum Standbein ganz bewusst und fast wie in Zeitlupe auszuführen.
Gerne neigt man den Oberkörper als Ausgleich zur Gegenseite: Damit weichen Sie aus, die Wirkung verpufft. Versuchen Sie, sich möglichst gerade zu halten, dann trainieren Sie zusätzlich die Bauchmuskeln – ohne Bauchspannung kippt man weg, deshalb ist die Übung doppelt wirksam.

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