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Ayurveda Kur Vorbereitung: So geht’s!

Dieser Artikel beschreibt, was alles zur Ayurveda Kur Vorbereitung notwendig ist. Woran muss man denken, was beachten?

Ayurveda Kur Vorbereitung: So geht’s!

Ayurveda – Im Zuge der Lektüre zahlreicher Frauenmagazine ist die ein- oder andere Zeitgenossin bzw. der ein oder andere Zeitgenosse sicherlich schon einmal über diesen Begriff gestolpert. In Wellness-Spas können wir uns mit Ayurvedischen Massagen verwöhnen lassen, wir lesen über die perfekte Wohlfühl-Diät nach Ayurveda-Kriterien und im Laden stehen wir vor dem Regal mit Ayurvedischem Tee und fragen uns: Bringt das was?

Was ist Ayurveda überhaupt?

Übersetzen könnte man den aus den Bestandteilen ayur (Leben) und veda (Wissen) zusammengesetzten Begriff mit „Wissen um ein langes Leben“ oder „Lebensweisheit“. Klingt ja schon mal nicht schlecht. Bekannt ist die aus Indien stammende Ayurveda-Lehre schon seit über 5.000 Jahren, erprobt sind die Ansichten also auch schon mehr als reichlich.

Kerngedanke des Ayurveda ist dabei eine ganzheitliche Sicht auf den Menschen, der immer auch im Zusammenhang mit dem ihm umgebenden Universum gesehen wird.

Aufgrund dessen spiegelt sich der Kosmos mit seinen 5 Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther im menschlichen Organismus wider. Aus diesen Elementen bilden sich 3 so genannte Doshas oder Lebensenergien, die einem jeden Wesen in unterschiedlicher Wichtung inne wohnen. Das erste Dosha, Vata, entspricht Wind und Luft, mit Pitta sind Feuer und Wasser verbunden und Kapha steht für Erde und Wasser.

Nach Ansicht der ayurvedischen Philosophie ist der Mensch nun nur gesund und im Gleichgewicht, wenn alle 3 Doshas ausgeglichen und harmonisch zusammen wirken.

In der Realität dominieren jedoch meist 1 oder 2 Doshas.

Um positiv auf die Lebensenergien einzuwirken und das Gleichgewicht im Sinne des Ayurveda wiederherzustellen, gibt es innerlich und äußerlich anzuwendende Methoden. Dazu gehören Massagen verschiedener Körperregionen (Padabhyanga = Bein- oder Fußmassage, Mukhabhyanga = Gesichtsmassage, Abhyanga = Ganzkörpermassage), Reinigungs- und Entschlackungskuren (Panchakarma) oder auch spezielle Ernährungsrichtlinien.

Und hilft es nun?

Es ist erwiesen, dass Ayurveda-Anwendungen vor allem bei der Linderung und Behandlung von chronischen Erkrankungen hilfreich sind. Wer unter Magen-Darm-Problemen, Kreislaufbeschwerden, Unruhezuständen oder ähnlichem leidet, kann mit Ayurveda vielleicht einen Weg aus der Krise finden.

Und wo findet man einen guten Ayurveda-Arzt? Leider ist die Bezeichnung Ayurveda bei uns in Deutschland nicht geschützt, das heißt, im Prinzip darf sich erst einmal alles Ayurveda nennen. Es gibt aber dennoch eine wichtige Unterscheidung: Die Durchführung wirklicher medizinischer Therapien und Behandlungen ist allein Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten. Was den Wellness- und Gesundheitsvorsorge-Bereich angeht, darf aber jeder mitmischen. Ob eine Einrichtung wirklich nach den Ayurveda-Kriterien handelt und qualitativ hohe Standards anbietet, muss man daher durch Ausprobieren selbst herausfinden.

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