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Elektrische Zahnbürsten im Überblick

Elektrische Zahnbürsten gibt es seit etwas mehr als 40 Jahren. Während dieser Zeit wurden sie natürlich immer weiter entwickelt. Steht man heute vor dem Kauf einer elektrischen Zahnbürste, sollte man sich bei der Fülle an Angeboten gut informieren.

Die Kaufentscheidung können wir Ihnen nicht abnehmen, wohl aber können wir Ihnen gewisse Unterschiede der verschiedenen Arten von elektrischen Zahnbürsten aufzeigen.

Anhand dessen können Sie zumindest auswählen, welchen Typ sie bevorzugen. Jede dieser elektrischen Zahnbürsten hat ihre Vor- und Nachteile. Gehen wir sie der Reihe nach durch und stellen einen Vergleich an.

Welche Gründe gibt es, eine elektrische Zahnbürste zu verwenden?  

Einigen Tests zufolge soll die elektrische Zahnbürste die Zähne sauberer putzen. Plaque soll sich besser lösen und auch die Bakterien sind lt. Aussage der Tests besser zu bekämpfen. Was allen elektrischen Zahnbürsten gemein ist, ist, dass man keinen Druck ausüben soll, um die Zähne mit dem Bürstenkopf zu säubern. Diese werden von Batterien oder einem Akku bewegt oder über einen Schallerzeuger in Schwingung versetzt und deshalb sind die elektrischen Zahnbürsten auch für Menschen geeignet, die motorische Schwächen haben.

Generell kommt man mit einer elektrischen Zahnbürste auch leichter an schwer erreichbare Stellen, so dass eine zuverlässige Mundhygiene gewährleistet ist.

Ein weiterer Vorteil gegenüber den Handzahnbürsten ist die schonende Behandlung des Zahnfleisches während des Putzvorgangs. Es ist keine große Kraftanstrengung erforderlich, um sich mit der elektrischen Zahnbürste die Zähne gründlichst  zu reinigen und dabei einer Zahnfleischentzündung vorzubeugen. Deshalb ist sie auch für ältere Personen sowie für Kinder geeignet, denen der Kraftaufwand bei der Handzahnbürste schwer fällt.

Welche Arten gibt es?

Die oszillierende Zahnbürste

Der Bürstenkopf wird hier über einen kleinen Elektromotor, der im Handgriff integriert ist, angetrieben und zu Vibrationen gebracht. Es wäre falsch zu sagen, dass der Bürstenkopf rotiert, wie oft behauptet wird, denn genau genommen vibriert er hin und her, ähnlich den Bewegungen mit der Handzahnbürste. Abhängig vom Modell arbeitet die Zahnbürste mit etwa 3.000 bis 8.000 Umdrehungen pro Minute.

Die oszillierende elektrische Zahnbürste ist mit einem relativ kleinen Bürstenkopf ausgestattet, der es ermöglicht, auch in unzugängliche Ecken des Gebisses gut hinzukommen. Allerdings sollte man aufpassen, dass man nicht zu viel Druck ausübt, es könnte sonst zu Schäden am Zahn oder am Zahnfleisch kommen.

Die rotierende Zahnbürste

Wie der Name schon sagt, arbeitet diese elektrische Zahnbürste mit rotierenden Bewegungen. Dabei werden mehrere kleine Bürsten verwendet und behandeln Zahn wie Zahnfleisch schonend. Wir gehen aber nicht so intensiv darauf ein, da rotierende Zahnbürsten wie auch die Bürstenköpfe in der Regel nur aus dem Ausland bezogen werden können.

Die Schallzahnbürste

Sie dürfte derzeit wohl die gängigste elektrische Zahnbürste sein. Im Unterschied zur oszillierenden wird hier der Bürstenkopf nicht durch einen Elektromotor angetrieben, sondern der Bürstenkopf wird durch etwa 30 – 40.000 Schallwellen pro Minute in Vibration versetzt. Durch die Schallwellen lassen sich Plaque und Verfärbungen besser entfernen. Auch die Verletzungsgefahr des Zahnfleisches ist bei der Schallzahnbürste geringer. Die Vibrationen, die durch die Schallwellen im Mund entstehen, bedürfen allerdings einer kleinen Eingewöhnungszeit.

Vom Preis her ist die Schallzahnbürste etwas höher angesiedelt als die oszillierende.

Die Ultraschallzahnbürste

Sie wird eher seltener benutzt und wird häufig verwechselt mit der Schallzahnbürste. Sie ist sehr empfehlenswert für Menschen, die bewegungsmäßig Schwierigkeiten haben oder behindert sind.

Die Auswahl an Ultraschallzahnbürsten ist auf dem Markt eher übersichtlich, es gibt davon nicht so viele Modelle.

1,6 Millionen Schwingungen pro Minute sorgen für eine extrem hohe Frequenz, die für manche vom Gefühl her unangenehm sein kann. Wichtig zu wissen ist auch, dass man hier keine normale Zahnpasta verwenden darf, sondern eine spezielle Zahncreme. Sie wird direkt vor dem Putzen auf die Zähne aufgetragen. Mit der Bürste oder einem Tupfer werden die Bläschen, die sich in der Creme befinden zum Zerplatzen gebracht und  reinigen so sehr schonend Zähne und Zahnfleisch.

 

Zum Vergleich hier auch ein Video:

Fazit:

  • Die am häufigsten benutzte elektrische Zahnbürste ist wohl die Schallzahnbürste. Sie reinigt sehr schonend und dennoch höchst effektiv. Sie kann von Groß und Klein, Jung und Alt benutzt werden. Einfach zu handhaben bietet sie gerade auch für ältere Menschen sowie für Kinder eine hervorragende Alternative zur Handzahnbürste.
  • Die oszillierende elektrische Zahnbürste ist auch eine gute Wahl, allerdings sollten hier Zahn und Zahnfleisch gesund sein und keine größeren Schäden aufweisen.
  • Die Ultraschallzahnbürste ist empfehlenswert, wenn das Zahnfleisch schon beschädigt und äußerst empfindlich ist, da sie sehr schonend arbeitet.
  • Die rotierende elektrische Zahnbürste ist allenfalls anzuraten bei Trägern von festen Zahnspangen.

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