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Krebs: Die Anzeichen

Es gibt mehrere Arten von Krebs, die Symptome haben können. In diesem Artikel wollen wir insgesamt 18 Krebs Symptome besprechen.

Es gibt unter anderem (auf den Anker klicken zum Punkt)

Krebs-Fakten

  • Krebs ist nach Herzerkrankungen die zweithäufigste Todesursache.
  • Ein erheblicher Prozentsatz der neu diagnostizierten Krebserkrankungen kann geheilt werden.
  • Krebs ist heilbarer, wenn er früh erkannt wird. Obwohl einige Krebsarten völlig ohne Symptome auftreten, kann die Krankheit besonders verheerend sein, wenn Sie die Symptome ignorieren, weil Sie nicht glauben, dass diese Symptome Krebs darstellen könnten.

 

Hautkrebs: Symptome

Entstehung von Hautkrebs

Übermäßige Sonnenbestrahlung ist das Hauptrisiko Nr. 1 für die Entstehung von Hautkrebs. Die ultravioletten Strahlen entfalten an der Haut unterschiedliche Wirkungen. Von der Sonne sind hautpsächlich positive Einflüsse auf uns bekannt. So bewirkt die Sonneneinstrahlung die Bildung von Vitamin D, das für unsere Knochen so wichtig ist. Auch für unsere Psyche ist die Sonne wichtig. Scheint die Sonne, fühlen wir uns aktiver und energiegeladener und unsere Stimmung steigt.  Eine gewisse Bräune unserer Haut wird meist mit Gesundheit und Wohlbefinden assoziiert. Die Bräunung unserer Haut nach längerer UV-Bestrahlung ist eigentlich ein Schutzmechanismus.

Wird dieser Schutz durchbrochen, d.h. wird die Haut mehrere Stunden den UV-Strahlen ausgesetzt, entsteht Sonnenbrand, evtl. mit Blasenbildung. Bei extremer  Bestrahlung stirbt schließlich Hautgewebe ab.

Das Basalzellkarzinom

Der Basalzellkrebs ist der häufigste unter den Hautkrebsen. Im sechsten Lebensjahrzehnt tritt er am häufigsten auf. Typisch für ihn ist sein langsames Wachstum meist über Jahrzehnte. Hier gibt es keine Vorstufe (Präkanzerose). Dieser Krebs bildet keine Metastasen, kann aber recht weit in die Tiefe wachsen oder ein ausgeprägtes Flächenwachstum aufweisen. Er entsteht immer an den Stellen, die der Sonne am meisten ausgesetzt sind, z.B. an der Nase, Unterlippen, am Nacken und an den Händen. Die beste Behandlungsform dieses Hautkrebses ist die operative Entfernung.

Darmkrebs: Symptome

Der Dickdarmkrebs gehört in der Bundesrepublik zu den häufigsten Krebserkranungen. Jedes Jahr erkranken über 50.000 Menschen an dieser heimtückischen Krankheit. Wird der Darmkrebs frühzeitig diagnostiziert, ist er gut behandelbar und oftmals auch heilbar. Aus diesem Grunde gibt es die Früherkennungsuntersuchung auf Dickdarmkrebs, die ab dem 45. Lebensjahr für Frauen und Männer kostenlos durchgeführt wird.

Warum entsteht Darmkrebs?

Es gibt bisher keine eindeutigen Ursachen für Darmkrebs. Kommt Darmkrebs in der Familie häufiger vor, besteht eine gewisse Veranlagung zu dieser Krankheit und das Risiko steigt, daran zu erkranken. Auch spielen die Ernährungsgewohnheiten eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ernährt man sich ballaststoffreich, d.h. ißt man viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, verringert sich die Verweildauer der Nahrung im Darm. Bleibt die Nahrung zu lange im Darm liegen, entstehen Giftstoffe, die Krebs auslösen können. Weitere Risikofaktoren sind Dickdarmpolypen, die als Vorstufe für Darmkrebs gelten, und die Erkrankung an einer Entzündung der Dickdarmschleimhaut (Colitis ulcerosa).

Lungenkrebs: Symptome

Das Bronchialkarzinom

Der Lungenkrebs ist bei uns in Deutschland die häufigste tumorbedingte Todesursache beim Mann und die dritthäufigste bei der Frau. Deshalb ist es um so wichtiger, sich über die Risikofaktoren zu informieren. Das Rauchen rangiert hier an erster Stelle und es ist unumgänglich über die Gefahren aufzuklären, besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Auch sollte der Nichtraucherschutz gefördert werden, denn Statistiken zufolge sterben etwa 400 Menschen pro Jahr an den Folgen von unfreiwilligem Nichtrauchens.

Wie entsteht ein Bronchialkarzinom?

Noch Anfang des 20. Jahrhunderts  waren Bronchialkarzinome äußerst selten. Sie nahmen erst in den 40er und 50er Jahren extrem zu und sind seit den 60er Jahren an der Spitze der Todesfälle als Folge von tumorbedingten Erkrankungen. Die meisten Erkrankten sind zwischen 50 und 70 Jahre alt. Als wichtigste Ursache für diese Krebsart wurde eindeutig der Zigarettenkonsum ermittelt. Im Zigarettenrauch sind viele krebserregende Substanzen, die sich meist erst nach der Verbrennung bilden und so in die Lunge gelangen. Bei weniger als 10 Prozent kann kein Zusammenhang mit dem Rauchen hergestellt werden. Weitere Ursachen sind z.B. Infektionen (Tuberkulose) oder giftige Substanzen (z.B. Asbest, Nickel, Chrom) am Arbeitsplatz oder im Wohnbereich.

Die Bronchoskopie

Bei Verdacht auf Lungenkrebs, sollte man sich unbedingt einer Bronchoskopie unterziehen. Hierbei wird ein biegsames Rohr über die Nase in die Luftröhre bis in die Bronchien geschoben. Mit einem optischen Gerät, das an diesem Schlauch befestigt ist, kann der Arzt die Beschaffenheit der Schleimhäute erkennen. Mit diesem Gerät kann auch eine Gewebeprobe entnommen werden (Biopsie), die dann mikroskopisch auf etwaige Tumorzellen untersucht werden kann. Beim selben Untersuchungsgang kann der Arzt auch Sekret aus tiefen Bronchialabschnitten absaugen und unter dem Mikroskop auf Krebszellen testen.

Prostatakrebs: Die Symptome

Diagnostik des Prostatakarzinoms

Die Prostata wird meist in einer manuellen Untersuchung beim stehenden, nach vorn übergebeugten Mann vom Enddarm aus abgetastet. Der Arzt umfährt dabei mit seinem Finger den größten Teil des Organs und kann so die Größe, Form und die Oberflächenbeschaffenheit beurteilen. Im Anfangsstadium ist der Prostatakrebs als kleiner, harter, abgrenzbarer Knoten tastbar. Im fortgeschrittenen Stadium lassen sich Höcker auf der Oberfläche und eine nicht mehr abgrenzbare Geschwulst feststellen. Ein Arzt stützt sich bei der Diagnose jedoch nie auf den Tastbefund alleine, sondern wird zusätzlich die Bestimmung der Serumkonzentration des prostataspezifischen Antigens (PSA) vornehmen. Außerdem kann die Prostata über eine in den Enddarm eingeführte Sonde per Ultraschall beurteilt werden.

Warum entsteht ein Magenkarzinom?

Die Ursachen für die Entstehung von Magenkrebs sind nicht eindeutig geklärt. Jedoch gibt es bestimmt eFaktoren, die die Wahrscheinlichkeit, an dieser Krankheit zu leiden, erhöht. So besteht ein erhöhtes Risiko, wenn ein Familienmitglied bereits an einem Magenkarzinom leidet oder litt. Ebenfalls krankheitsfördernd sind Magengeschwüre, die schon längere Zeit bestehen und nicht ausheilen. Desweiteren sind Magenpolypen und eine Magenschleimhautentzündung (atrophische Gastritis) ebenfalls problematisch.

Erdstrahlen und Krebs

Immer wieder wird diskutiert, ob geopathische Belastungen (Erdstrahlen, Wasseradern, Elektrosmog) zu Krebs führen können. Sicherlich sind diese Belastungen nicht die alleinigen Auslöser, jedoch können sich krebsfördernde Faktoren, wie z.B. falsche Ernährung, mangelnde Bewegung, Umweltgifte etc. untereinander multiplizieren. Wenn dann noch ein schlechter Schlafplatz vorliegt, kann der Körper sich auch nachts nicht mehr regenerieren und unser Immunsystem ist so ständig im Dauereinsatz.

Die wichtigsten Symptome einer geopathischen Belastung sind: unruhiger Schlaf mit längeren Wachphasen, Alpträume, Unausgeschlafenheit, chronische Beschwerden, die trotz Behandlung nicht besser werden, Muskelverspannungen, Ängste, Depressionen, Herzrhythmusstörungen, Konzentrationsstörungen usw.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Institute und Verbände, die sich mit Rutengehen und Erdstrahlen beschäftigen und die Kontakte zu entsprechenden Fachleuten herstellen können.

Krebs Symptome: Allgemein

Krebs gibt den meisten Menschen keine Symptome oder Anzeichen, die ausschließlich auf die Krankheit hinweisen. Leider kann jede Beschwerde oder jedes Symptom von Krebs auch durch einen harmlosen Zustand erklärt werden. Wenn jedoch bestimmte Symptome auftreten oder andauern, sollte ein Arzt zur weiteren Beurteilung aufgesucht werden. Einige häufige Symptome, die bei Krebs auftreten können, sind wie folgt:

Anhaltender Husten oder blutgetränkter Speichel

Diese Symptome stellen in der Regel einfache Infektionen wie Bronchitis oder Sinusitis dar. Sie könnten Symptome von Lungen-, Kopf- und Halskrebs sein. Wer mehr als einen Monat lang Husten hat oder mit Blut im ausgehusteten Schleim, sollte einen Arzt aufsuchen.

Eine Veränderung der Darmgewohnheiten

  • Die meisten Veränderungen der Darmgewohnheiten hängen mit Ihrer Ernährung und Ihrer Flüssigkeitsaufnahme zusammen.
  • Ärzte sehen manchmal bleistiftdünnen Stuhl mit Dickdarmkrebs verbunden.
  • Gelegentlich kommt es bei Krebs zu anhaltendem Durchfall.
  • Manche Menschen mit Krebs haben das Gefühl, dass sie einen Stuhlgang brauchen und fühlen sich nach dem Stuhlgang immer noch so. Wenn eine dieser abnormalen Darmbeschwerden länger als ein paar Tage andauert, müssen sie bewertet werden.
  • Eine signifikante Veränderung der Darmgewohnheiten, die sich nicht einfach durch Ernährungsumstellung erklären lässt, muss evaluiert werden.

Blut im Stuhl

Ein Arzt sollte immer Blut im Stuhl untersuchen.

  • Hämorrhoiden verursachen häufig rektale Blutungen, aber weil Hämorrhoiden so häufig sind, können sie bei Krebs auftreten. Deshalb, auch wenn Sie Hämorrhoiden haben, sollten Sie Ihren gesamten Darmtrakt von einem Arzt untersuchen lassen, wenn Sie Blut im Stuhlgang haben.
  • Bei einigen Personen können Röntgenuntersuchungen ausreichen, um eine Diagnose zu klären.
  • Eine Darmspiegelung wird in der Regel empfohlen. Eine routinemäßige Darmspiegelung, auch ohne Symptome, wird empfohlen, wenn Sie 50 Jahre alt sind.
  • Manchmal, wenn die Quelle der Blutung völlig klar ist (z.B. rezidivierende Geschwüre), sind diese Studien möglicherweise nicht erforderlich.

Unerklärliche Anämie (niedriges Blutbild)

Anämie ist ein Zustand, in dem Menschen weniger als die erwartete Anzahl der roten Blutkörperchen im Blut haben. Anämie sollte immer untersucht werden.

  • Es gibt viele Arten von Anämie, aber Blutverlust verursacht fast immer Eisenmangelanämie. Es sei denn es gibt eine offensichtliche Quelle des laufenden Blutverlustes, muss diese Anämie erklärt werden.
  • Viele Krebsarten können Anämie verursachen, aber Darmkrebs verursacht am häufigsten Eisenmangelanämie. Die Auswertung sollte eine Endoskopie oder Röntgenuntersuchung des oberen und unteren Darmtraktes beinhalten.

Brustkrebs: Brustklumpen oder Brustausfluss

Die meisten Brustklumpen sind nicht krebserregende Tumore wie Fibroadenome oder Zysten. Aber alle Brustklumpen müssen gründlich untersucht werden.

  • Ein negatives Mammographieergebnis reicht in der Regel nicht aus, um einen Brustklumpen zu beurteilen. Ihr Arzt muss die geeignete Röntgenstudie bestimmen, die ein MRT oder einen Ultraschall der Brust beinhalten kann.
  • Im Allgemeinen erfordert die Diagnose eine Nadelabsaugung oder Biopsie (eine kleine Gewebeprobe).
    Die Entlassung aus der Brust ist üblich, aber einige Formen der Entlassung können Anzeichen von Krebs sein. Wenn die Entladung blutig ist oder nur von einer Brustwarze aus erfolgt, wird eine weitere Auswertung empfohlen.

Frauen wird empfohlen, monatlich die Brust selbst zu untersuchen.

Knoten in den Hoden

Die meisten Männer (90%) mit Hodenkrebs haben einen schmerzlosen oder unangenehmen Knoten am Hoden.

  • Manche Männer haben einen vergrößerten Hoden.
  • Andere Bedingungen, wie Infektionen und geschwollene Venen, können ebenfalls Veränderungen in Ihren Hoden verursachen, aber jeder Knoten sollte bewertet werden.

Männern wird empfohlen, monatlich die Hoden selbst zu untersuchen.

Eine Veränderung beim Wasserlassen

Harnwegssymptome können häufiges Wasserlassen, geringe Urinmengen und ein langsamer Harnfluss oder eine allgemeine Veränderung der Blasenfunktion sein.

  • Diese Symptome können durch Harnwegsinfektionen (meist bei Frauen) oder bei Männern durch eine vergrößerte Prostata verursacht werden.
  • Die meisten Männer leiden mit zunehmendem Alter an einer harmlosen Prostatavergrößerung und haben oft diese Harnwegsbeschwerden. Diese Symptome können auch Prostatakrebs signalisieren.

Männer mit Harnwegssymptomen müssen weiter untersucht werden, möglicherweise einschließlich Bluttests und einer digitalen rektalen Untersuchung. Der PSA-Bluttest, seine Indikationen und die Interpretation der Ergebnisse sollten mit Ihrem Arzt besprochen werden.

 

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