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Prellungen und Verstauchungen: Was tun?

Jeder hat sich schon gefragt: Prellungen und Verstauchungen: Was tun? Hier stellen wir ein Hausmittel vor, welches im Internet und im Handel erhältlich ist.

Prellungen und Verstauchungen: Was tun? Wundklee!

Der Wundklee oder auch die Anthyllis vulneraria genannt ist eine einjährige bis zweijährige Pflanze deren unterer Teil meistens gehärtet und verholzt ist. Die Pflanze kann bis zu 60 cm langen Stengel am Boden ausbilden die dann senkrecht nach oben wachsen. Der Wundklee verfügt über unpaarig gefiederten Stengelblätter wobei die seitlichen Stengelblätter dabei wesentlich größer sind als die anderen Stengelblätter.

Die Blüten des Wundklee bilden eigenständige Köpfe die von zwei Hüllblättern umschlossen werden.

Der Kelch der Blüte ist dabei Glocken förmig und endet in ungleichen Zähnen. Die Früchte des Wundklee sind in Kelch eingeschlossen und sind rund und in kugeliche Form. Die Pflanze ist in ganz Europa bis hoch in den hohen Norden verbreitet, und dabei bevorzugt an trockenen und sonnigen Plätzen. Man kann den Wundklee aber auch auf Gebirgsweiden finden.

Gesammelt wird beim Wundklee als Sammelgut die Blätter und Blüten. Die Blätter werden im Mai bis Juni vor der Blüte gesammelt. Die Blüten schneidet man dabei oberen Ende des Stils im Juni bis August ab. Die Blätter kann man frisch verwenden, die Blüten muss man an einen schattigen luftigen Ort trocknen und in einen Licht geschützten Ort am besten ein Glasbehälter aufbewahren.

Die Wirkstoffe wie Sponiene, Tannine und Pflanzenschleim wirken entzündunghemmend, narbenbildend, epithelbildend und Sie können bei Prellungen und Verstauchungen helfen.

Zur äußeren Anwendung verwendet man die Blüten und die Blätter zum Beispiel zum reinigenden von Abschürfungen und Rötungen sowie bei Prellungen und Verstauchungen. Dabei kann man 5 g auf 100 ml Wasser geben und als getränkte Kompressor auf die betroffene Stelle auflegen. Man kann aber auch einen einem Brei aus dem Wundklee anfertigen, und auf die betroffene Stelle auflegen, aber aufpassen hier muss die Haut intakt sein also nicht auf Wunden auflegen.

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