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Obst oder Vitamintabletten: Was ist besser?

Dieser Artikel beantwortet die Frage, Obst oder Vitamintabletten: Was ist besser? Dazu machen wir einen ausgedehnten Vergleich der Vor- und Nachteile und bewerten das.

Obstteller vs. Vitaminpräparate: Welche Maßnahmen machen Sinn?

Der Beginn des Jahres 2017 stand in Deutschland ohne Frage ganz im Zeichen eines der leider immer wieder vorkommenden Lebensmittelskandale. Und natürlich rückt ein solcher Skandal nicht nur die diesmal betroffenen Lebensmittel (Hühnereier) in den besonderen Fokus der Verbraucher, sondern auch alle übrigen Lebensmittel und unsere Ernährungsgewohnheiten im Allgemeinen. Nachhaltig arbeitende Bio-Supermärkte und die mit Ihnen zusammen arbeitenden Landwirte und Erzeuger profitieren natürlich von diesem neuen Ernährungsbewusstsein.

Denn es steht sicher außer Frage, dass Erzeugnisse und Lebensmittel aus echtem Bioanbau – zum Beispiel Eier, Gurken, Äpfel, Birnen oder Pflaumen – die vitaminreiche Grundlage jeder bewussten Ernährung sein sollten.

Jetzt kommt allerdings das große „Aber“: Trotz des anhaltenden Biolebensmittel-Booms in Deutschland kommt noch immer die überwiegende Anzahl der Lebensmittel aus der klassischen Massenproduktion. Große landwirtschaftliche Betriebe, Großmolkereien und Massentierhaltungen dominieren weiterhin auf der Seite der Erzeuger. Die Verbraucher fragen sich hier ganz sicher zu Recht: Wie sieht es mit dem Vitamingehalt in diesen Erzeugnissen tatsächlich aus?

 

Reichen die Vitamine aus der Lebensmittel-Massenproduktion – oder brauchen wir zusätzliche Vitaminpräparate?

Bereits ein kurzer Blick auf den umfangreichen Markt für Nahrungsergänzungsprodukte könnte einen schnell dazu verleiten, diese Frage mit einem klaren „Ja“ zu beantworten.

Sowohl in Online-Shops als auch in Ladengeschäften, vor allem aber in den Programmen der Homeshopping-Sender finden sich heute zahllose Produkte zur Nahrungsergänzung. Wer gelegentlich den Eindruck hat, dass vor allem im Bereich Homeshopping nicht immer nur seriöse Produkte vorgestellt werden, liegt mit dieser Meinung ganz sicher nicht so weit daneben. Unabhängige staatliche und wissenschaftliche Institutionen sind beim Thema Nahrungsergänzung durch Vitaminpräparate meist ebenfalls anderer Meinung und untermauern ihre Thesen – ganz im Gegensatz zu den meisten Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln – auch mit validen Studien, Untersuchungen und Analysen.

Die Webseiten des Max- Rubner- Instituts (Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel) und des BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) können hier für alle Verbraucher mit Interesse an Informationen über Vitamine und Vitaminpräparate eine durchaus interessante Anlaufstelle sein. Übereinstimmend kommen diese Institute zu der Ansicht, dass in den heutzutage angebotenen Lebensmitteln – auch wenn sie vielfach auf ethisch zumindest zweifelhafte Weise durch Massenproduktion erzeugt wurden – eine mehr als ausreichende Menge an Vitaminen für die Konsumenten vorhanden sind. Voraussetzung hierfür ist natürlich – wohl nicht ganz überraschend – eine ausgewogene Ernährung!

Eine gesunde Diät aus Fleisch, Fett, Kartoffeln und eingelegtem Gemüse ist – unabhängig vom Vitamingehalt der verwendeten Lebensmittel – eben kein Vitamingarant. Hier kommt dann natürlich auch der eingangs erwähnte Obstteller ins Spiel. Zusammen mit ausreichend Bewegung und bewusster Ernährung deckt er nämlich tatsächlich den Vitaminbedarf der allermeisten Menschen in ausreichendem Maße ab. Zusätzliche Vitaminpräparate sind, außer in seltenen Sonderfällen – zum Beispiel wenn bei einer Patientin oder einem Patienten eine Stoffwechselerkrankung vorliegt – schon bei einer nur durchschnittlich gesunden Ernährung nicht für die Verbrauchergesundheit von Nöten.

Ein hartnäckiges Gerücht: Obst und Gemüse haben heute viel weniger Vitamine als früher

Ein sich erstaunlich hartnäckig unter vielen Verbrauchern haltendes Gerücht konnten allerdings die eben genannten renommierten Stellen und Institute bisher nicht ausräumen. Vor allem in den Weiten des Internets finden sich zahlreiche Kommentare, Posts und Artikel, die im Wesentlichen zur identischen Meinung kommen:

Lebensmittel – allen voran Obst und Gemüse – enthalten heute viel weniger Vitamine als früher! Kann das sein?

Natürlich nicht. Zum Glück gibt es bezüglich des heutigen Vitamingehalts nicht nur Meinungen, die auf subjektiven Wahrnehmungen wie einem wässrigen Geschmack oder einer durch Züchtung veränderten äußeren Form beruhen. Neben brandaktuellen Messwerten gibt es tatsächlich auch Langzeitstudien über den Vitamingehalt von Obst, Gemüse und tierischen Lebensmitteln, die in Deutschland angeboten werden: Abgesehen von minimalen saisonalen Schwankungen ist der Vitamingehalt in Obst und Gemüse mindestens konstant geblieben, in einigen Fällen durch Züchtung, Kreuzung, Düngemittel und bessere Anbaumethoden sogar leicht gestiegen.

Pflanzen bieten noch mehr als „nur“ Vitamine: Sekundäre Pflanzenstoffe

Pflanzliche Lebensmittel werden in der Werbung oft auf Vitamine reduziert, dabei bieten viele Pflanzen oft noch mehr als „nur“ Vitamine: Das Zauberwort lautet hier sekundäre Pflanzenstoffe oder wie sie genauer in Fachkreisen bezeichnet werden: Sekundärmetaboliten beziehungsweise sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Im aktuell immer populärer werdenden Bereich der Naturheilkunde wurde in der Vergangenheit vielfach der an das Wort „Vitamine“ angelehnte Begriff Phytamine für diese essentiellen sekundären Pflanzeninhaltsstoffe geprägt.

Gar nicht wenige Nutzpflanzen werden sogar hauptsächlich wegen der in Ihnen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe angebaut. Neben den allseits bekannten Primärmetaboliten des Stoffwechsels – Aminosäuren, Kohlenhydrate und Carbonsäuren – gehören diese Sekundärmetaboliten ganz unabdingbar zu einer ausgewogenen und damit tendenziell gesünderen Ernährung. Heute erhältliche Vitaminpräparate enthalten meist keine dieser Sekundärmetaboliten und ignorieren darüber hinaus auch des Öfteren elementare Zusammenhänge im Stoffwechsel. Sie bieten schlicht und einfach nur vermeintlich simple Lösungen für komplexe Fragestellungen in der richtigen Ernährung.

Vitamine aus unerwarteter Quelle: Vitamine in tierischen Lebensmitteln

Vitamine werden sicher von den allermeisten Verbrauchern mit gesundem Obst oder Gemüse assoziiert. Es gibt aber noch weitere Produkte, die Vitaminquellen sind: Tierische Lebensmittel.

Interessanterweise haben aktuelle Untersuchungen ergeben, dass der Vitamingehalt in tierischen Lebensmitteln heute meist sogar wesentlich höher ist als in früheren Zeiten. Die Gründe hierfür sind schnell ermittelt: Sowohl in der Massentierhaltung als auch in der artgerechteren Bio-Tierhaltung wird den Tieren mehr nährstoffreiches und vitaminreiches Futter als noch vor Jahren und Jahrzehnten zugeführt. Dies soll nun aber keinesfalls ein Aufruf sein noch regelmäßiger tierische Lebensmittel zu konsumieren! Es macht aber ohne Frage deutlich, dass der Konsum der teilweise sehr kostspieligen Vitaminpräparate für die überwiegende Mehrzahl der Menschen nun wirklich nicht notwendig ist.

 

Obst und Gemüse ist für eine ausgewogene Ernährung unverzichtbar.

Doch auch bei den Obst und Gemüsesorten gibt es große Unterschiede im Vitamingehalt. Vitamine sind für den menschlichen Organismus lebensnotwendig. So helfen Vitamine Energie aus Fetten, Eiweiß oder Kohlenhydraten zu gewinnen. Besonders wichtig ist diese Energie für unser Gehirn. Zusätzlich dazu sind Vitamine für den Aufbau von Enzymen, Blutkörperchen oder Hormonen wichtig.

Da der Körper die meisten Vitamine nicht selber herstellen kann, sollten die wichtigsten Vitamine täglich über die Nahrung aufgenommen werden. Es gibt dreizehn unterschiedliche Vitamine, die der Körper durch die Nahrung verwerten kann. Zu diesen Vitaminen gehören beispielswese die Vitamine A, D und E sowie B1, B2, B6, und B12. Außerdem Folsäure, Biotin und Panthothensäure. Vitamin A findet man bevorzugt in den Lebensmitteln wie Karotten, Spinat oder Eiern. Folsäure vermehrt in Kohl- und Blattgemüse.

Durch einseitige Ernährung kann es jedoch schnell zu einem Vitaminmangel kommen. Das kann sich durch verschiedene Anzeichen bemerkbar machen. Die ersten Symptome die für einen Vitaminmangel sprechen können, sind zum Beispiel Müdigkeit und ein damit verbundener Leistungsabfall. Daher sollte man immer darauf achten seine Ernährung ausgewogen zu gestalten. Es gibt jedoch keine Grundregel dafür wie viele Vitamine jemand braucht. Das hängt von einzelnen Faktoren ab. So spielt die geistige und körperliche Belastung eine wichtige Rolle. Andere wichtige Faktoren sind das Alter, die Ernährungsweise, sowie eventuelle chronische Erkrankungen.

Aber auch in der Schwangerschaft und in der Stillzeit ist eine erhöhte Vitaminzufuhr notwendig.

Meistens ist es jedoch gar nicht so einfach, seinen Körper jeden Tag ausreichend mit Vitaminen zu versorgen. Spezielle ergänzende Vitaminpräparate können jedoch einen Vitaminmangel vorbeugen. Die Acai Beeren enthalten Antioxidantien die den Körper zum einen entgiften, Wasserablagerungen lösen und somit fördern Acai Beeren nicht nur eine Gewichtsabnahme sondern sind auch als Anti-Aging Mittel einsetzbar.

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