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Sport und Krankheit: Was tun?

Dieser Artikel beantwortet die Frage, Sport und Krankheit: Was tun? Dazu zeigen wir wichtige Punkte, die man bei Krankheit beachten sollte.

Sport und Krankheit: Was tun?

Sport ist gesund. Wenn man Sport in einem vernünftigen Rahmen macht, und ein Trainingsprogramm hat, das individuell auf seinen Körper und seine eigene Leistungsfähigkeit abgestimmt ist, dann ist Sport für den Körper eine tolle Sache. Doch wie schaut es aus, wenn der Körper durch Krankheit, oder andere Faktoren angeschlagen ist?

Kein Sport, wenn der Körper geschwächt ist

Durch Sport wird der Körper mehr oder weniger stark belastet. Das ist auch gesund so. Eine Belastung bedeutet für den Körper immer, dass er eine Anpassungsreaktion durchführt, um diese Belastungen auf Dauer immer besser bewältigen zu können. Ob diese Anpassungserscheinungen darin bestehen die Muskelmasse bei Kraftsportarten zu erhöhen, die Herzmuskelkapazität bei Ausdauerleistungen zu verbessern, oder einfach auch nur bei langen körperlichen Belastungen, die Effektivität des Fettverbrennung zu erhöhen.

Der Körper ist sowohl während der Belastung, als auch nach der sportlichen Anstrengung, stark damit beschäftigt die geforderte Leistung zu bringen, und sich im Ruhezustand an die letzte Beanspruchung anzupassen, sprich Regeneration.

Diese Anpassungen erfordern sehr viel Energie des Körpers. Ebenso braucht aber im Falle einer Entzündung, eines Infektes oder sonstigen Krankheitsbildern, der Körper auch alle Energie, um das Immunsystem auf vollen Touren halten zu können, damit die Krankheitsabwehr voll funktionsfähig ist. Beides gleichzeitig ist nicht möglich.

Ist der Körper durch eine aktive Sportbelastung ausgelastet, oder durch regenerative Funktionen nach dem Sport beschäftigt, hat er kaum noch Ressourcen für die Immunabwehr. Durch das geschwächte Immunsystem wird der Körper anfälliger für Krankheiten. Aus diesem Grund ist es kontraproduktiv, wenn man beispielsweise bei einer Erkältung zum Joggen geht, oder eben Sport macht.

Sport bei Krankheit kann weitreichende Folgen haben

Selbst bei einer vergleichsweise harmlosen Erkältung kann die Schwächung des Körpers, durch die sportliche Belastung, die Immunabwehr soweit beeinträchtigen, dass aus einer Erkältung eine Herzmuskelentzündung wird, die schlimme Folgen nach sich ziehen kann.

Aus diesem Grund sollte man im Zweifelsfall keinen Sport machen, wenn man sich kränklich und angeschlagen fühlt. Der Körper ist in solchen Situation voll mit der Funktion des Immunsystems beschäftigt. Ebenso verhält es sich auch beispielsweise nach einer Blutspende, oder auch wenn man geimpft wurde.

Auch wenn man erst krank war, und nun unbedingt wieder mit dem Sport anfangen möchte, sollte man sich Zeit lassen, und lieber noch einen zusätzlichen Tag warten.

Und auch dann die sportliche Belastung erstmal etwas geringer halten, um auszutesten, wie einem nach dem Sport geht.

Treibt man von Haus aus sehr viel Sport, so ist das für die Prävention von Krankheiten sehr von Vorteil, weil der Körper belastbarer ist. Der Körper ist es gewohnt, sowohl vom Kreislauf, vom Immunsystem, von der Versorgung aller Organe mit ausreichend Nährstoffen, auf einem höhen Niveau zu arbeiten. Somit wird der Körper auch deutlich besser mit der Krankheitsabwehr fertig.

 

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